Gizycko (Lötzen)
Entfernung
von Talty: ca. 35 km
Geschichte:
Ursprünglich hatten die Prußen hier eine kleine Wehranlage,
die 1283 vom Deutschen Orden erobert wurde. Dieser baute dann das „Haus
Lötzen“, das 1365 von den Litauern in Brand gesetzt wurde.
Daraufhin verlegte der Orden den Bau des Schlosses näher an den
Löwentin-See. 1612 erhielt die Ansiedlung Stadtrechte. Beim Überfall
der Tartaren 1657 wurde die Ortschaft niedergebrannt. Über 1000
Bewohner wurden getötet. In den Jahren 1709-11 starben fast zwei
Drittel der Einwohner.
Heute:
ca. 30.000 Einwohner
Seinen heutigen Namen trägt Lötzen
nach dem in Johannisburg geborenen Pastor Gustav Gizeviusz (1810/48)
Gizycko
ist mit seinen Hotels, Restaurants und Campingplätzen ein wichtiger
Touristenort. Neben dem Tourismus ist die Fischerei und die Holzindustrie
eine wichtige Erwerbsquelle.

Sehenswürdigkeiten:
Die Feste Boyen, auch Lötzener Festung genannt, liegt gleich westlich
des Stadtzentrums zwischen Niegocin- und Kisajno-See. Eine strategisch
wichtige Landenge. Preußens Kriegsminister Hermann von Boyen hatte
seinen König Friedrich IV. 1841 endlich überzeugt, hier die
größte, mächtigste und imposanteste Festung ganz Masurens
zu bauen. Zwischen 1847 und 1855 errichtete man Bastionen und Pulvertore,
Wassergräben, Kasernen und alle weiteren erforderlichen Gebäude.
Die Festung hat die Form eines siebenzackigen Sterns, die durch die
mächtigen Erdwälle, Mauern und Gräben unterstrichen wurde.
Die
Festung nutzen heute zivile Ämter und Dienststellen, darunter
der
>Klub der Freunde der Feste Boyen <, der einen Besichtigungspfad
angelegt sowie Informationstafeln aufgestellt hat. Die Anlage ist von
Mai bis September täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
In der Festung befindet sich eine Jugendherberge. Sie bietet Unterkünfte
für organisierte Gruppen oder Individualtouristen in 8- und 10-Bettzimmern
an. Tel./Mobil:
+48 511 986 711 0048 87 428 29 59 

Der ehemalige Wasserturm wurde als Aussichtturm umgebaut. Von hier haben Sie einen Überblick über die Stadt und den Jezioro Niegocin (Löwentinsee).
Evangelische Kirche (1827 erbaut und 1881
restauriert)
Ordensschloß (in sehr schlechtem
baulichen Zustand, wird jetzt renoviert)
„Bruno-Kreuz“
am Niegocin (Löwentin-)-See erinnert an den Märtyrertod von
Bischof Bruno von Querfurt im Jahr 1009.
Empfehlenswert ist auch eine Bootsfahrt auf dem Kisajno- und Mamry-See
(Kissain- und Mauer-See) oder zur Kormoran-Insel.
Abfahrtszeiten der Ausflugsschiffe können erfragt werden: PZM,
Tel. 087/4282578 oder siehe hinten im Ordner.
it
Touristinformation
ul. Warszawska 7
11-500 Gizycko
Tel.: +48(0)87 428 52 65
Mobil:
+48 511 986 711 +48(0)87 428 57 60
e-mail: infogizycko@post.pl
web: www.gizycko.pl
web: www.gizycko.turystyka.pl